die nächsten Termine:

 

Offenes Atelier:

Freitag, 28.09. von 15:00 bis 21:00 Uhr

Samstag, 29.09. von 11:00 bis 19:00 Uhr

Sonntag, 30.09. von 11:00 bis 16.00 Uhr

 

Carencias - die befremdliche Absenz der Kommunikation

Vernissage: Sonntag, der 30. September 19:00 Uhr

 

Das argentinisch- deutsch- deutsche Künstlertrio Romero, Wolber und Schnitzler zeigt Menschenbilder, deren Protagonisten scheinbar bezugslos in ihrer eigenen Erlebnis- und Gedankenwelt versunken, bar jeder Kommunikation verhaftet sind in einer Art Kokon essentieller Isolation. Es ist diese vollkommene Absenz der Kommunikation, die den Betrachter der Werke zuerst in ihren Bann zieht, um ihn dann selbst zum Dialogpartner werden zu lassen - erst zum Dargestellten, dann zu seinem inneren selbst. Denn schnell wird dem Rezipienten klar, dass der befremdlichen Absenz der Kommunikation ein Mangel zugrunde liegt. Die Antwort auf die Frage nach dessen Wesenheit jedoch, wird er nur im Dialog mit sich selbst ergründen können. 

Während Romeros Helden symbolisch einem Spielzeug gleichen - einem Spielzeug, das sich abnutzt, verkommt, den Nährboden für Krankheit, Schmerz und schließlich den „Tod“ bereitet, arbeitet Wolber mit der Spannung von flüchtigem Duktus und präziser Beobachtung. Seine Arbeiten verweisen nicht nur auf den Entstehungsprozess, sondern lassen dem Betrachter auch genügend Zeit, die oft rätselhaften Protagonisten näher kennen zu lernen. Und wie bei Wolber, so werden auch Schnitzlers Figuren zum Vehikel eines Prozesses, der über die malerischen Mittel enthüllt. Schnitzler geht es um die Ausdruckskraft des Dargestellten. Und das Dargestellte ist nicht allein die Person, ihre Haltung oder ihr Bewegungsgestus, sondern zugleich auch das Mit- oder vielleicht Gegeneinander von Farben, Flächen und Linien auf der Leinwand. 

 

Zu sehen sind die Arbeiten von Norberto-Luis Romero, Torsten Wolber und Georg Schnitzler in der Galerie Eyegenart vom 30. September 2018 bis zum 01. November 2018

Galerie Eyegenart - Rothehausstr. 14 - 50823 Köln

Öffnungszeiten: dienstags bis samstags von 17:00 bis 20.00 Uhr.

 

Narrenturm

Vernissage: Sonntag, der 07.Oktober 15:00 Uhr

 

Narrengestalten und Phantasiewesen sind Geschwister im Geiste. Zwei Seiten derselben bunten Medaille. Fantasyfiguren bevölkern unsere innere Gegenwelt zur sogenannten "realen" Welt. Sie helfen uns das irdische Jammertal zu ertragen, helfen den Ohnmächtigen nicht zu verzweifeln, den Gefangenen innere Freiheit herbeizuzaubern, den unheilbar Kranken + seelisch + geistig vom "Normalen" abweichenden Zeitgenossen Einsamkeit, Ängste, Ausgrenzung und Anfeindungen zu ertragen , und diesem Druck wenigstens zeit- und teilweise zu entfliehen. Narren hielten und halten den Mächtigen dieser Welt den Spiegel ihrer Vergänglichkeit und der Lächerlichkeit ihres Tuns vor. Fantasyfiguren, Spukgestalten und Geister haben sagenhafte Kräfte, können fliegen durch Raum und Zeit, sie sind also allgegenwärtig. Universelle Helfer in allen Lebenslagen und jederzeit und das nicht nur im Karneval.

 

Eine Ausstellung des Kunstvereins 68elf e.V.

Zu sehen sind die Arbeiten vom 07. Oktober 2018 bis zum 04. November 2018

Stadtmuseum Zündorfer Wehrturm - Hauptstraße 181 - 51143 Köln

 

Salon d'Automne

Pariser Herbstsalon 25. Oktober 2018 bis 28. Oktober 2018

Vernissage: 25. Oktober 2018

Paris - Champs-Elysées